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Lüneburger Heide

Das Naturschutzgebiet der Lüneburger Heide - auch Naturpark genannt - ist ca. 1.130 km² groß. Die Zentren sind der Wilseder Berg mit 169,2 m Höhe und der Tourismusort Undeloh http://www.undeloh.de/.  Undeloh liegt zentral  im Kerngebiet des Naturparks Lüneburger Heide. Hier beginnen die schönsten und  größten zusammenhängenden Heideflächen des  Naturschutzgebietes. Hier gehts zur Karte!

Die Besenheide (Calluna vulgaris = fälschlich auch als Erika bezeichnet), auch Heidekraut genannt, ist die einzige Pflanzenart der Gattung Calluna, die zur Familie der Heidekrautgewächse (Ericaceae) gehört.  Sie ist eine prägende Pflanzenart der Lüneburger Heidelandschaft. Der Gattungsname leitet  sich vom griechischen Wort kallyno für  "ich reinige, fege" ab.

In der Lüneburger Heide blüht die Besenheide zwischen Mitte August und Mitte September. Zu dieser Zeit finden die alljährlichen Heideblütenfeste statt. http://www.naturpark-lueneburger-heide.de/  (Suchbegriff: Heideblütenfeste)

Undeloh

Ab dem Jahr 1000 zeigen Pollendiagramme eine erhebliche Ausbreitung der Calluna-Heiden. Es entstand die typische Heidebauernwirtschaft: Aufgrund der armen Böden mussten die wenigen vorhandenen Nährstoffe eines großen Gebietes auf verhältnismäßig kleinen Äckern konzentriert werden, damit dort überhaupt noch Getreide angebaut werden konnte. Dies geschah durch die regelmäßige Abtragung des Oberbodens (Plaggen), der als Streu für die Ställe der Heidschnucken verwendet wurde. Dieser wurde dann – angereichert mit dem Kot und Harn der Schafe – als Dünger auf die Felder aufgebracht.

Aus:  „Lüneburger Heide“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 7. Oktober 2015, 11:53 UTC. URL: https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=L%C3%BCneburger_Heide&oldid=146769410 (Abgerufen: 7. Oktober 2015, 15:04 UTC)

Oberhaverbeck - Niederhaverbeck

Durch die Heideplaggendüngung der Geestäcker war der Getreideertrag durch „ewigen“ Roggenanbau auf den kostbaren Eschfluren erheblich gesteigert worden. Das Heideplaggenstechen führte aber zu Umweltschäden.

Aus: Hans Bauer, Die Kurhannoversche Landesaufnahme des 18. Jahrhunderts – Erläuterungen; Seite 9

www.lgln.niedersachsen.de/download/97136/NaVKV_1993_3.pdf

Wilsede - Steingrund und Totengrund

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Durch die sogenannten Plaggenhiebe wurde die Regenerationskraft der Böden erschöpft. Die regelmäßige Abtragung des Oberbodens führte zur Ausbreitung der Heide. Bei der Zersetzung des Heidekrauts sinkt der pH-Wert des Bodens drastisch, gelangt bis in den Eisen-Pufferbereich bei pH 3, was den Prozess der Podsolierung initiiert. Das Bodenleben wird empfindlich gestört, was dazu führt, dass unterhalb der Wurzelschicht der Heide bei etwa 40 cm Tiefe eine verhärtete Bodenschicht entsteht, der undurchlässige Ortstein oder die Ortserde, an der die im Oberboden gelösten Eisen- und Humusteilchen wieder ausfällen. Der Unterboden schottet sich vom Säureeintrag aus dem Oberboden ab. Aus dem oberen Teil des Bodens sind die Nährstoffe weitgehend ausgewaschen, was zu einer Bleichung führt. Dies verursacht die typischen grau-weißen Wanderwege der Heide.

Die vielfach auch in Büchern geäußerte Ansicht, die Heide sei durch den Holzbedarf der Lüneburger Saline entstanden, ist nicht belegbar. Die Lüneburger Saline benötigte große Mengen Brennholz zum Betrieb der für die Salzgewinnung erforderlichen Sudpfannen.

Aus: „Lüneburger Heide“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 7. Oktober 2015, 11:53 UTC. URL: https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=L%C3%BCneburger_Heide&oldid=146769410 (Abgerufen: 7. Oktober 2015, 15:04 UTC)

 

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